Männersache? So wird der Grillabend zum echten BBQ

13.05.2014 |  Von  |  Outdoor, Sommer

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

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Sobald die Temperaturen steigen, zieht es uns wieder ins Freie: Picknicks, Spaziergänge und natürlich auch Grillen mit Freunden an lauen Abenden im Garten. Doch wie schafft man es, dass der gemütliche Grillabend zu einem richtig amerikanischen BBQ wird? Worauf sollten Sie achten und was muss auf jeden Fall auf dem Tisch stehen? Und vergessen Sie alles, aber bloss nicht die Vegetarier!

So finden alle ein Plätzchen zum Essen



Planen Sie ein BBQ für all Ihre Freunde und die ganze Familie? Dann sollten Sie schon im Vorfeld überlegen, wie die Sitzverteilung aussehen sollte. Übersteigt die Anzahl der Gäste die Anzahl der Sitzplätze am vorhandenen Tisch im Garten, gibt es andere Wege, jeden zu versorgen. Immerhin werfen Sie hier eine Party, da dürfen ruhig auch ein paar Leute stehen oder auf bequemen Sitzkissen am Boden essen.

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Ist die Gästeliste eher intim gehalten, reicht ein schöner langer Tisch, an dem alle Gäste Platz finden. In jedem Fall sollten Sie es vermeiden, den Tisch mit Beilagen, Saucen und Getränken vollzustellen. Ein Buffet, auf dem Sie alles schön dekoriert platzieren können, entlastet den Esstisch und sorgt dafür, dass Ihre Gäste sich auch sehen können.

Die Dekoration kann bei BBQs schlicht gehalten werden: Ein paar schöne Laternen oder Lampions für eine festliche Beleuchtung, Zitronen-Kerzen, um die Mücken und andere Insekten fernzuhalten, und ein paar Fackeln reichen vollkommen aus! Leise Musik im Hintergrund schafft eine gelöste Stimmung – aber bedenken Sie bitte, dass sich die Nachbarn (falls sie nicht auch eingeladen sind) nicht vom Lärm gestört fühlen sollten.



Das muss auf die Einkaufsliste

Sie sollten sich die Planungen für Ihr BBQ so einfach wie möglich machen. Das bedeutet: Lassen Sie das gute Geschirr im Schrank und weichen Sie auf Pappteller und -becher aus und scheuen Sie sich nicht, Ihren Freunden zu sagen, dass sie auch etwas mitbringen können. Allerdings sollten Sie dann darauf achten, dass sich die Mitbringsel gleichmässig verteilen. Nicht, dass Sie hinterher mit fünf Schüsseln Nudelsalat, aber dafür keinem Brot bei Ihrem BBQ stehen!



Es gibt einige essenzielle Dinge, die Sie auf jeden Fall zur Hand haben sollten:



  • Pappgeschirr (Teller und Becher)
  • Servietten
  • Plastikbesteck
  • ausreichend Schüsseln für Salate etc.
  • Grillzange und -gabeln
  • Platten zum Anrichten
  • Eiskübel mit Crushed Ice
  • Feuchttücher
  • Tischtücher.

Damit hätten Sie in groben Zügen alles abgedeckt, was nicht zum Essen ist. Wenn Sie früh genug mit der Planung anfangen, können Sie viele dieser Artikel schon im Vorfeld über das Internet bestellen (teilweise sogar in kompletten Sets), sodass Sie im Vergleich mit teuren Partyausstattern bares Geld sparen können.

Was wollen wir grillen?

Natürlich gehören zu jedem anständigen amerikanischen BBQ saftige Steaks, Hamburger und Würstchen. Aber die allein machen das Essen noch nicht aus, es sind die Beilagen und Saucen, die den Grillabend erst zu einem richtigen Gaumenschmaus werden lassen. Dazu gehören unbedingt der original amerikanische Coleslaw (Krautsalat), Kartoffelsalat und ein grüner Salat. Ausserdem dürfen natürlich saftige Maiskolben, die ebenfalls auf dem Grill landen und mit würziger Kräuterbutter serviert werden, nicht fehlen.

Verschiedene Brote, Baguettes und Hamburgerbrötchen runden das Essen ab. Und natürlich dürfen Ketchup, Senf, Mayo, Kräuter- und Knoblauchbutter sowie verschiedene Saucen wie Knoblauch oder BBQ-Sauce auch nicht fehlen, denn sie sind das i-Tüpfelchen.

Es gibt fast keinen schlimmeren Vorfall für Vegetarier, als zu einem BBQ zu kommen und dort nur mit den Beilagen vorlieb nehmen zu müssen, da der Rest der Speisen nicht vegetarisch ist. Deshalb sollten Sie für Ihre Gäste unbedingt auch eine fleischlose Alternative in petto haben – und wenn Sie die Möglichkeit haben, diese auf einem separaten Grill zuzubereiten, werden es Ihnen Ihre Gäste garantiert danken. Als fleischlose Alternativen bieten sich zum Beispiel Gemüsepäckchen in Alufolie, marinierter Schafskäse oder auch Tofu-Produkte an. Wenn Sie sich unsicher sein sollten, fragen Sie Ihre Gäste ruhig! Sie werden sich freuen, dass Sie sich Gedanken machen, und Ihnen gerne Tipps geben.

Wo gegessen wird, da wird auch getrunken. Stellen Sie sicher, dass die Getränke nicht nur in ausreichender Menge vorhanden sind, sondern auch gut gekühlt. (Bild: Valentyn Volkov / Shutterstock.com)

Wo gegessen wird, da wird auch getrunken. Stellen Sie sicher, dass die Getränke nicht nur in ausreichender Menge vorhanden sind, sondern auch gut gekühlt. (Bild: Valentyn Volkov / Shutterstock.com)

Die richtigen Durstlöscher und etwas für den süssen Zahn

Wo gegessen wird, da wird auch getrunken. Stellen Sie sicher, dass die Getränke nicht nur in ausreichender Menge vorhanden sind, sondern auch gut gekühlt – denn nichts ist unangenehmer als warmes Bier (ausser Sie sind in England, da ist das normal). Halten Sie also ausreichend Mineralwasser, stilles Wasser, Softdrinks und natürlich auch Bier und Wein bereit – Ihre Gäste werden nach dem reichlichen und würzigen Essen garantiert viel Durst bekommen. Wenn Sie genug Platz haben sollten, können Sie natürlich auch eine kleine Cocktailstation aufbauen, an der sich Ihre Gäste ihre eigenen Mojitos, Cuba Libres oder Margaritas mixen können.

Wenn es ans Dessert geht, sollten Sie es sich wieder einfach machen. Wählen Sie also eine Nachspeise, die sich einfach und im Vorfeld vorbereiten lässt, wie zum Beispiel Tiramisu oder Mousse au Chocolat. Daran können sich die Gäste dann einfach bedienen. Oder Sie lassen zum Schluss den Grill noch einmal glühen und grillen Frucht-Kebabs mit Erdbeeren und Ananas. Ein Tropfen Honig, kurz bevor die Früchte gar sind, und Sie haben ein Dessert, das nicht nur vorzüglich schmeckt, sondern auch noch gesund ist!

 



Oberstes Bild: ©  Ramona Heim – Shutterstock.com



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