Die Hühner sind los – einen Junggesellinnenabschied planen

16.04.2014 |  Von  |  Privat
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Die Hühner sind los – einen Junggesellinnenabschied planen
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Die letzten Tage der Braut „in Freiheit“ werden üblicherweise mit einem Junggesellinnenabschied gefeiert. Auf Englisch heisst dieser „Hen-Party“ – und genauso wild und lustig wie in einem Hühnerhaufen geht es bei diesem ausgelassenen Event auch zu. Doch ein Junggesellinnenabschied sollte sorgfältig geplant werden, damit er für die Braut in spe wirklich unvergesslich wird.

Vom Motto über die Kleidung zur Location

Die besten Freundinnen, die traditionell die Feierlichkeit organisieren, sollten sich vor allem über ein passendes Motto, ein einheitliches Outfit, lustige Spiele und die richtige Party-Location Gedanken machen. Oftmals steht ein Junggesellinnenabschied unter einem bestimmten Motto. Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Das Motto kann sich an den Hobbys oder Vorlieben der Braut orientieren oder die Vorzüge von Frauen hervorheben. Einige Beispiele sind:

  • Wenn die Braut in spe gerne reist, bietet sich ein Länder-Motto an. Wie wäre es beispielsweise mit Hawaii? Hierzu hängen sich alle Gäste eine Blumenkette um, setzen einen Strohhut und eine Sonnenbrille auf und binden sich ein Baströckchen um die Hüften.
  • Durch die Stadt als Superheldinnen: Alle Teilnehmerinnen des Junggesellinnenabschieds verkleiden sich als Catwoman, Batgirl oder Sailor Moon. Die Braut ist selbstverständlich Supergirl oder Wonder Woman!
  • Jede Frau ist eine Prinzessin. Zu diesem Motto können sich alle Gäste pink und rosa anziehen. Die zukünftige Braut wird mit einer Krone sowie einem Zepter und einer Edelsteinkette geschmückt.

Darüber hinaus wird vielfach in ironischer Weise die Themen Männer und Freiheit aufgegriffen. Noch einmal kann die Braut sich richtig gehen lassen und ausgiebig feiern. Ausserdem kann ein Motto gewählt werden, das sich über den Heiratswunsch der Braut lustig macht. Beispiele für scherzhafte Themen, die dann auf ein T-Shirt aufgedruckt werden, sind:




  • „Ende des Lebens mit drei Buchstaben? – Ehe!“
  • „Ein Ring, der sie knechtet …“
  • „Bis(s) zum Morgengrauen wird gefeiert“
  • „3 … 2 … 1 … seins!“

Süssigkeitenverkauf aus dem Bauchladen




Um den späteren Abend im Club zu finanzieren, ist es Tradition, dass die zukünftige Braut Kleinigkeiten aus ihrem Bauchladen verkauft. Dieser kann ganz einfach online bestellt werden. Wer kreativ ist und über etwas handwerkliches Geschick verfügt, kann den Bauchladen aber auch selber basteln, was recht problemlos gelingen wird. Nötig ist vor allem eine stabile Unterkonstruktion, beispielsweise aus einem Karton oder einem Holztablett. Diese Utensilien müssen dann an jeder Ecke mit zwei oder vier robusten Seilen verknotet werden, sodass die Braut sich den Karton oder das Tablett um den Hals hängen kann. Der Bauchladen kann mottogerecht dekoriert werden.

Nahezu jede Kleinigkeit kann verkauft werden. Sogar alte Plüschtiere oder eine Packung Taschentücher finden sicherlich einen dankbaren Abnehmer. Weitere Ideen für die Bestückung des Bauchladens sind Süssigkeiten wie kleine Weingummi-Packungen oder Schokoriegel. Kondome, Plastikblumen, Schnapsfläschchen, Seifenblasenlauge und Luftballons sind weitere beliebte Artikel. Und natürlich dürfen Handschellen aus Plüsch keinesfalls fehlen.




Ein bisschen Spass muss sein

Ein Junggesellinnenabschied lebt natürlich auch von den lustigen Spielen und Aufgaben, die die Braut während des Tages absolvieren muss. Es gibt eine Vielzahl von Spielen, die für einen Junggesellinnenabschied geeignet sind. Hier sind einige davon:




  • Die Braut muss von fünf Männern bestimmte Dinge sammeln wie etwa die Schildchen aus der Hose oder Telefonnummern.
  • Vorbeigehende Herren dürfen sich von der Braut ein Lied wünschen. Erst wenn diese die Songs auch wirklich singt, geht der Junggesellinnenabschied weiter.
  • Die Braut muss fünf Männer dazu bringen, mit ihr einen Limbo, einen Discofox oder einen langsamen Walzer zu tanzen.

Limousine, Champagner, Clubbing, Luxus?

Wem ein Junggesellinnenabschied unter einem bestimmten Motto, mit Kostümen und Motto-Shirts zu langweilig und albern erscheint, der kann auch einfach einen Tag voller Luxus planen. Die Braut soll in Begleitung ihrer Freundinnen das Leben noch einmal in vollen Zügen geniessen dürfen. Doch Vorsicht: Hier ist ein höheres Budget notwendig! Je nach Grösse der Gruppe sollten etwa 50 Schweizer Franken als Anfangsbudget für den Junggesellinnenabschied eingesammelt werden, denn die Anmietung einer Limousine kostet alleine schon um die 250 Schweizer Franken.

Um die Kosten für einen Luxus-Junggesellinnenabschied nicht ausufern zu lassen, sollte auf Sonderangebote und spezielle Extraleistungen geachtet werden. Einige Limousinenvermietungen bieten beispielsweise gratis Champagner an. Manche Clubs gewähren freien Eintritt für Besucherinnen, die einen Junggesellinnenabschied feiern. Des Weiteren sollte eine Location schon vorab gebucht werden, sodass ein langes Anstehen vor dem Club vermieden wird und ein VIP-Bereich zur Verfügung steht.

Für aufgeschlossene Bräute




Natürlich denkt jeder sofort an einen Stripper, wenn er das Wort „Junggesellinnenabschied“ hört. Sollte die zukünftige Braut aufgeschlossen und nicht peinlich berührt sein, wenn sie von einem Stripper angetanzt wird, kann eine Strip-Show zum Highlight des Junggesellinnenabschieds werden. Einige Locations oder Limousinenvermieter bieten einen Striptease im Club bzw. in der Limousine an. Dies muss natürlich separat gezahlt werden. Wer den Stripper auf eigene Faust engagiert, sollte auf Seriosität achten. Eine weitere Möglichkeit, einem Junggesellinnenabschied das gewisse Extra an Verruchtheit zu verleihen, ist eine Dildo-Party. Bei einem Glas Sekt wird locker über Sexspielzeug geredet und es kommt garantiert keine Langeweile auf. 

 

Oberstes Bild: © patrickjohn71 – Fotolia.com


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