Manege frei für kleine Artisten – so gelingt der Kinderzirkus

25.04.2014 |  Von  |  Alles, Allgemein, Familie
Keine Beiträge mehr verpassen? Hier zum Newsletter anmelden!
Manege frei für kleine Artisten – so gelingt der Kinderzirkus
5 (100%)
1 Bewertung(en)

Wenn Sie eine gute Idee für einen Kindergeburtstag suchen oder einfach für die Kleinen eine abwechslungsreiche Gartenparty veranstalten möchten, sollten Sie an den Zirkus denken. Dieser lässt sich je nach Anzahl der Kinder unterschiedlich gestalten, wobei gerade die Kleinen in den unterschiedlichsten Rollen mit viel Spass und Freude an den Kunststücken mit von der Partie sein werden.

Vorbereitung ist alles

Bereits die Einladung sollte den Gästen natürlich vermitteln, dass es sich bei Ihrem Fest um einen Zirkus handelt. Motive mit einem lustigen Clown passen hier ebenso wie ein Foto mit wilden Tieren oder akrobatischen Tanzeinlagen. Sie sollten sich als Gastgeber aber natürlich auch ein Programm überlegen, das den gesamten Zeitrahmen abdeckt. Meist dauert so eine Veranstaltung für Kinder ja von drei Uhr nachmittags bis knapp sechs Uhr abends. Genügend Zeit für die Probe und natürlich für die Mahlzeiten muss auch einkalkuliert werden. Immerhin müssen sich kleine Artisten stärken, bevor es in die Manege geht.

Damit Sie für die Kinder tatsächlich eine besondere Atmosphäre schaffen, sollten Sie dafür sorgen, dass bei der Aufführung auch wirklich Publikum anwesend ist. Das können Eltern der Gastkinder sein, aber natürlich auch die Grosseltern oder die eine oder andere Tante, die sich über die Einladung sicher freuen wird. Damit das Ganze für Sie als Veranstalter möglichst stressfrei über die Bühne geht, sollten Sie die Vorbereitungen für den Zirkus am besten zu zweit erledigen. Sobald alle Kinder anwesend sind, können die Zirkusnummern, Kostüme und der genaue Ablauf besprochen werden. Dann geht es auch schon los.




Verschiedene Nummern ermöglichen abwechslungsreiches Programm

Für die teilnehmenden Jungs sind Muskelmänner als Artisten immer richtig gut. Damit mit grosser Kraft auch ordentlich geprahlt werden kann, müssen natürlich die entsprechenden Muskeln her. Am besten funktioniert dies, wenn Sie Schaumstoffschwämmchen unter den T-Shirts am Körper der Kinder befestigen. An einem Besenstil können Sie an beiden Enden schwarze Ballons befestigen und darauf mit einem silbernen Edding 50, 100 oder 200 Kilogramm schreiben. Vielleicht erhalten Sie quasi als Sponsoring gewisse Utensilien für den Auftritt in der Manege von Spielwarenanbietern.




Akrobaten gehören natürlich zum Zirkus wie sonst kaum eine Artistengruppe. Wichtig ist, dass die Betroffenen dazu etwas sportliches Geschick mitbringen und eine gute Abstimmung zur Hilfestellung gegeben ist. Kinder können auf dem Laufrad in die Manege einfahren, während andere weitere Kunststücke wie Hand- und Kopfstand zeigen.

Eine Nummer, die in diesem Zusammenhang keinesfalls fehlen darf, ist die Pyramide. Je nachdem, wie viele Kinder als Artisten fungieren, wird der Aufbau gestaltet. Am einfachsten funktioniert dies, wenn sich die Kleinen im Vierfüsslerstand hinhocken und die nächsten vorsichtig auf deren Rücken klettern.

Verschiedene Nummern ermöglichen abwechslungsreiches Programm (Bild: Pavel L Photo and Video / Shutterstock.com)

Verschiedene Nummern ermöglichen abwechslungsreiches Programm (Bild: Pavel L Photo and Video / Shutterstock.com)

Clowns bringen Spass und gute Laune

Ähnlich wie die Nummer mit den Muskelmännern gehört zu einem perfekten Zirkusevent auch der Clown. Dabei müssen Sie gar keine grossartigen Verkleidungen besorgen, ziehen Sie dem Kind einfach übergrosse Erwachsenenklamotten an und zaubern Sie mit Schminke ein lustiges Clowngesicht. Als Nummer können einfach Kurzszenen eingeprobt werden, in denen die Kinder einfach laufen, stolpern und dann nach dem Hinfallen wieder weiterlaufen.




Oder aber Sie lassen zwei Clowns aufeinander zugehen, als wollten sie sich die Hände reichen, doch beim Laufen verfehlen sie einander. Erst nach mehrmaligen Versuchen klappt es, doch dann scheinen die Hände der beiden Protagonisten plötzlich festzukleben. Nach heftigem Ruckeln kommen sie wieder frei, doch beide purzeln unter viel Gelächter auf den Boden. Klar ist, je übertriebener die Kinder spielen, desto überzeugender wirkt der Auftritt.

Was wäre ein Zirkus ohne Raubtiere?




Natürlich gehört auch eine Raubtiernummer zu einem richtigen Zirkusfest. Hier kommt es vor allem auf eine entsprechende Verkleidung an, wobei insbesondere Schnauze und Schnurrhaare im Gesicht der Kinder als wichtiges Accessoire gelten. Noch echter wirkt es, wenn man das ganze Gesicht mit Streifen bemalt, um so die Verwandlung in einen gefährlichen Tiger darzustellen.

Zu den Raubtieren selbst gehört natürlich dann noch ein Dompteur, der die Löwen und Tiger im Kreis laufen lässt und ihnen Kommandos erteilt. Zwischendurch fauchen die Raubkatzen und tanzen im wahrsten Sinn des Wortes aus der Reihe, was beim Publikum sicher Lacherfolge auslöst.




Am Ende dürfen noch einmal alle Protagonisten in die Manege und verbeugen sich unter grossem Applaus der Zuseher. Anschliessend geht es für Artisten und Gäste gleichermassen an das Buffet, denn Kunststücke zu vollbringen macht hungrig und durstig. Hier können Sie entweder eine grosse Kinderpizza oder einfach eine Menge Burger und Limo bereitstellen.

 

Oberstes Bild: Wer eine besondere Idee für seinen Kindergeburtstag sucht, sollte einen Kinderzirkus veranstalten (Bild: Christin Gasner / Shutterstock.com)



Trackbacks

  1. Slackline – ein Spass für Gross und Klein! › events24.ch
  2. Kinderzimmer – wie die Kleinen ganz gross rauskommen › moebeltipps.ch

Ihr Kommentar zu:

Manege frei für kleine Artisten – so gelingt der Kinderzirkus

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.