Corporate Fashion – ein wichtiger Beitrag zum Unternehmensauftritt

24.11.2014 |  Von  |  Allgemein
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Kleider machen Leute – dies ist nicht nur ein Motto, das Damen begeistert an der Modewelt teilnehmen lässt, es hat auch für Unternehmen seine Berechtigung. Gerade im Berufsleben kommt der richtigen Kleidung eine entscheidende Rolle zu. Denn nicht nur auf die inneren Werte kommt es an: Wie ein Mensch auf andere wirkt, hängt wesentlich von seinem Erscheinungsbild ab.

Völlig verschieden: Kleiderordnung und Corporate Fashion

Das persönliche Verständnis für Mode und der eigene Modegeschmack haben mit der Kleiderordnung in beruflicher Hinsicht nichts zu tun. Bei der Corporate Fashion geht es vielmehr um die Imagepflege des Unternehmens und den Eindruck, den es nach aussen abgibt. Heutzutage ist in einem Schlabberlook wohl eher selten Karriere zu machen, auch reicht die Krawatte allein nicht mehr aus, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. Gerade bei Mitarbeitern, die einen häufigen Kundenkontakt haben, geht es nicht nur um ein ordentliches Aussehen, sie transportieren auch die Botschaft des Unternehmens. Viele Firmen beschäftigen eine Agentur, um ihr Image zu pflegen oder gar aufzupolieren. Doch nicht nur Waren oder Dienstleistungen wird ein Image verpasst, dies gilt auch für die Angestellten. Als Repräsentanten des Unternehmens vertreten sie dessen Werte nach aussen und tragen somit ihren Teil zur Inszenierung bei. Werden die Werte des Unternehmens seriös widergespiegelt, ist dies ein unschätzbarer Gewinn für das Unternehmen. Zur perfekten Strategie der Imageentwicklung zählt auch, dass ein Dresscode für die Belegschaft entwickelt wird.

Corporate Fashion kann unterschiedlich gestaltet sein




Redet man von perfekter Corporate Fashion, kann es sich um eine einheitliche Krawatte für das Verkaufspersonal oder für die Betreuung am Messestand handeln. Ziel ist es, dass das Unternehmen durch den Einsatz von Corporate Fashion eine optische Gestalt erhält. Dies gilt vor allem dann, wenn es sich bei der angebotenen Arbeitsleistung nicht um ein materielles Produkt handelt, sondern im persönlichen Kundenkontakt besteht. Wenn diese Umsetzung perfekt gelingt, können sich Kleidungsstücke zum Markenzeichen des Unternehmens entwickeln. Dieses Phänomen ist bei vielen Paketzustellern, Restaurantketten oder Airlines zu beobachten. Im Unterschied zur normalen Berufskleidung geht es bei dieser nicht um die Visualisierung eines Berufsstandes, sondern um die Repräsentation des Unternehmens.

Konkrete Ziele der Corporate Fashion




Zur Komplettierung einer Corporate Identity ist Corporate Fashion unverzichtbar. Ihre Zielrichtung ist es nicht, als Berufs- oder Arbeitskleidung identifizierbar zu sein, stattdessen soll sie dazu dienen, ein bestimmtes Image strategisch umzusetzen. Obwohl auch Corporate Fashion dauerhaft angelegt ist, soll sie dennoch modisch sein. Das aber bedeutet zugleich auch, dass die individuelle Persönlichkeit zugelassen und akzeptiert wird. Wird dies berücksichtigt, ist auch der Vorwurf der Einheitsuniform obsolet. Dies gilt für Unternehmen, die nicht nur ein einziges starres Bekleidungsmuster vorgeben, sondern Variationen der Bekleidung ermöglichen. Viele Firmen lassen sich bereits ganze Kollektionen anfertigen und räumen den Mitarbeitern auf diese Weise eine gewisse Wahlfreiheit ein. Diese Variabilität führt zu einem optisch vereinheitlichten Auftritt mit der Möglichkeit, sich im Rahmen der gegebenen Imagesituation selbst zu verwirklichen.






Corporate Fashion steigert die Motivation der Mitarbeiter, ermöglicht eine Identifikation mit dem Unternehmen und vereinheitlicht das Erscheinungsbild nach aussen. (Bild: Minerva Studio / Shutterstock.com)

Corporate Fashion steigert die Motivation der Mitarbeiter, ermöglicht eine Identifikation mit dem Unternehmen und vereinheitlicht das Erscheinungsbild nach aussen. (Bild: Minerva Studio / Shutterstock.com)

Dies kann sich jedoch schnell als Spagat herausstellen: Einerseits soll den Trägern der Corporate Fashion eine Orientierung und das Gefühl der Zusammengehörigkeit gegeben, andererseits aber deren Selbstverwirklichung weder unterdrückt noch einschränkt werden. Je nach Auslegung besteht hierbei jedoch die Gefahr, dass entweder die uniformierte Berufsbekleidung zur Belastung wird oder der individuelle Modegeschmack der Beschäftigten den Berufsalltag des Unternehmens beherrscht. Zum Erfolg aber führt nur eine geglückte Schnittmenge aus beiden Komponenten, die zugleich Leistungsbereitschaft, Kundenfreundlichkeit und Qualität garantiert. Darüber hinaus wirkt sich Corporate Fashion auch innerhalb des Unternehmens aus: Es steigert die Motivation und lässt das sogenannte Wir-Gefühl entstehen. Damit leistet Corporate Fashion wichtigen Beitrag zur Unternehmenskultur.




Inwiefern Corporate Fashion ein ausgeglichenes Kosten-Nutzen-Verhältnis hat, muss das jeweilige Unternehmen selbst bewerten. Die Imagepflege hat natürlich ihren Preis, deren konsequente Weiterentwicklung finanziell nicht zu unterschätzen ist. Das Unternehmen muss abwägen, wie viel die einheitliche Kommunikationsstrategie tatsächlich bringt und was sie den Mitarbeitern abverlangt. Häufig werden die Bedürfnisse der Beschäftigten zu wenig beachtet, beispielsweise den Tragekomfort, Reinigungsaufwand oder die Beständigkeit der Kleidung betreffen. Dies kann zur Unzufriedenheit der Mitarbeiter und einem geringen Auftreten in der Öffentlichkeit führen.




Corporate Fashion stellt für den einheitlichen Auftritt eines Unternehmens einen wesentlichen Bestandteil dar, dem ein klarer Wiedererkennungswert zukommt. So werden Mitarbeiter beispielsweise in einheitlichen Jacken oder mit dem Firmenlogo auf ihrem T-Shirt schnell sowie eindeutig zugeordnet und wiedererkannt. Bei den Kleidungsstücken muss nicht auf modische Details verzichtet werden, weder bei der Farbe, dem Design oder der Schnittart. Jedoch sollte stets jedoch stets auf eine gute Qualität von Material und Verarbeitung geachtet werden, damit der Mitarbeiter diese auch gern trägt.

 

Oberstes Bild: © NinaMalyna – Shutterstock.com


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