Das Wohnzimmer für besondere Anlässe richtig beleuchten

26.11.2014 |  Von  |  Allgemein

Bei der Auswahl der richtigen Beleuchtung steht man vor der Frage: indirektes oder direktes Licht? Lieber hell oder doch lieber gemütlich? Uniton oder verschiedene Farben? Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und die Hersteller bieten verschiedenste Produkte, damit Sie Ihre Wohnung ins richtige Licht rücken können. Um Ihnen die Auswahl der richtigen Lichtquelle zu vereinfachen und Ihnen Kombinationsmöglichkeiten aufzuzeigen, haben wir diesen Ratgeber erstellt, der Ihnen Tipps gibt, mit welcher Lichtquelle man welches Licht und auch welche Stimmung erzeugt.

Welche Lichtquelle erzeugt welches Licht?

Um Ihnen eine Übersicht zu geben, haben wir die verschiedenen Lichtquellen nach der Art ihrer Anwendung unterteilt.

Lesen:

Hierfür eignet sich helles Licht in einem gelblichen Ton, damit die Buchseiten nicht zu stark reflektieren und Ihre Augen somit ermüden lassen. Es gibt entsprechende Lampen dafür: spezielle Leselampen, Deckenfluter mit zusätzlichem Seitenarm, der als Leselicht genutzt werden kann, oder entsprechend gefärbte LED-Leuchten.

Fernsehen:

Für die richtige Beleuchtung zum Fernsehen sorgen beispielsweise einige Kerzen. Diese erzeugen ein beruhigendes Licht, das beim Fernsehen nicht störend wirkt. Natürlich können Sie auch LED-Stripes hinter dem TV-Gerät anbringen, die auch einen tollen Effekt erzielen. Grundsätzlich sollten Sie beim Fernsehen keine offene Lichtquelle benutzen, da dies die Augen zu sehr anstrengt und störend wirkt.

Normale Beleuchtung:

Für den alltäglichen Gebrauch des Wohnzimmers als Treffpunkt zum Verweilen und Reden eignet sich eine Beleuchtung durch LED-Lampen oder Halogenstrahler, die man entweder im Raum aufstellt oder direkt in die Decke des Zimmers einarbeitet. Nach der Abschaffung der normalen Glühbirne haben die Hersteller von Stromsparlampen interessante Konzepte entwickelt, bei denen man sich das gewünschte Licht speziell aussuchen kann. Die jeweilige Tönung der Ökoglühbirne steht auf der Packung. Auch Deckenlampen mit Schirm sind gefragt. Die Lampen können Sie sehr einfach anschliessen und haben zusätzlich zum Licht noch ein tolles Dekorationsobjekt in Ihrem Wohnzimmer.

Die neue Beleuchtung: LED Lampen. (Bild: Patryk Kosmider / Shutterstock.com)

Die neue Beleuchtung: LED Lampen. (Bild: Patryk Kosmider / Shutterstock.com)

Wie kombiniert man die Lichtquellen flexibel

Um ein ganzheitliches Beleuchtungskonzept zu erzeugen, sollten Sie verschiedene Lichtquellen miteinander kombinieren. Die Deckenbeleuchtung sollte im Mittelpunkt stehen und immer dann eingesetzt werden, wenn man starkes, helles Licht benötigt, beispielsweise bei einer Feier oder bei der Nutzung des Wohnzimmers für Stricken, Bastelarbeiten, Puzzles usw. Sehr praktisch ist es auch, wenn man das Licht dimmen kann, weil man es so an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen kann.

Nutzen Sie das Wohnzimmer vor allem zum Abschalten, sollten Sie das Licht auch hier dementsprechend ausrichten. LED-Stripes hinter Schränken, LED-Lampen mit Farbwechselfunktion und kleinere Lampen, die dekorativ zur Einrichtung passen, sorgen hier für die richtige Stimmung. Wichtig ist es, dass man den Raum nicht überfrachtet und auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Lichtquelle und dem jeweiligen Nutzen achtet. Auf Neonröhren sollten Sie im Wohnzimmer komplett verzichten, da das Licht, das diese Leuchtmittel liefern, zwar sehr hell ist, aber oft als zu grell und störend empfunden wird. Neonröhren haben bei der Beleuchtung eines Wohnraumes nichts verloren und gehören in Supermärkte und Industriehallen, um dort für das gewünschte Licht zu sorgen.

Was sollte vermieden werden?

Vermeiden sollten Sie einen zu starken Einsatz von bunten Lampen, da dies kitschig aussieht und auch nicht den gewünschten Effekt erzielt. Wenn Sie allerdings mit einzelnen Farben Akzente setzen möchten, können Sie dies im gesteckten Rahmen auch machen. Offene Lichtquellen ohne Schirm oder Abdeckung wirken genauso störend wie zu grelles Licht. Achten Sie beim Kauf besser darauf, dass sich die Lampe perfekt in das Ambiente des Wohnraumes einfügt und alles zusammen ein stimmiges Bild ergibt.

Nutzen Sie keine alten Glühbirnen mehr. Diese Leuchtmittel setzen den Grossteil der Energie in Wärme und nicht in Licht um. Auch wenn Sie noch welche davon vorrätig haben, sollten Sie diese trotzdem gegen Stromsparglühbirnen austauschen, damit Sie Strom und somit Geld sparen. So helfen Sie nicht nur der Umwelt, sondern auch Ihrem Geldbeutel.

 

Oberstes Bild: © Zstock – Shutterstock.com

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