Zu Corona-Zeiten: Tipps zur Hygiene beim Kochen

19.06.2020 |  Von  |  Allgemein, Familie

Die Schweizer haben ein neues Hobby. Seit der Coronakrise wird mehr selbst gekocht. Fotos zubereiteter Gerichte teilt man auf Instagram und Co. Aber Selbstgekochtes soll nicht nur lecker und schön anzusehen sein. Auch hygienische Aspekte sind wichtig.

Um Keimen keine Chance zu geben, muss man beim Kochen zahlreiche Regeln beachten. Von der Erhitzung der Fisch- und Fleischware bis hin zum richtigen Auftauen gibt es vieles zu bedenken. Worauf genau kommt es bei Küchenhygiene während einer Pandemie an?

Einmaleins der Küchenhygiene

Die Corona-Pandemie flaut ab. Gasthäuser und Beizen haben wieder geöffnet. Zum Essen ausgehen? Für viele trotzdem keine Option. Hinsichtlich der Infektionsrisiken machen sich einige noch immer Sorgen. Wo Lebensmittel verarbeitet werden, ist Hygiene stets ein kritischer Punkt. Zahlreiche Bürger entscheiden sich deshalb weiterhin gegen Restaurantbesuche und kochen lieber daheim gemeinsam mit Freunden. Damit es hygienisch wird, sollte man

  1. Händewaschen nicht vergessen.
  2. Kreuzkontaminationen vermeiden.
  3. Küchenutensilien sauber halten.
  4. Fleisch und Fisch ausreichend erhitzen.
  5. Kühlketten beachten.
  6. richtig auftauen.

1. Hygiene-Regel: Händewaschen

Die Weltgesundheitsorganisation hat während der Pandemie das richtige Händewaschen propagiert. Beim Kochen wäscht man sie am besten vor jedem Arbeitsgang. Heisses Wasser allein reicht nicht aus, um Keime abzutöten. Am besten Seife verwenden und vor allem auf die Nägel achten, wo sich Mikroorganismen gerne ansammeln.

2. Hygiene-Regel: Keine Kreuzkontamination

Keime können von einem Lebensmittel auf andere übergehen. Solche Kreuzkontaminationen werden unwahrscheinlich, wenn man Rohes und Gegartes getrennt lagert. Wer Gerichte aus frischen Zutaten zubereiten möchte, trennt Gemüse von Fleisch- und Fischware. Zur Zubereitung verwendet man unterschiedliche Küchenutensilien und wäscht zwischen den Zubereitungsschritten die Hände.

3. Hygiene-Regel: Nur saubere Küchenutensilien

Wer auf Hygiene in der eigenen Wohnung Wert legt, schätzt hygienische Kücheninstrumente. Die Utensilien sollten unmittelbar nach dem Gebrauch gereinigt werden. Spalten sind ideale Nistplätze für Keime. Damit sie sich nicht zügellos vermehren, tauscht man Lappen und Schwämme häufig aus und wäscht benutzte Reinigungstextilien bei angemessener Temperatur.

4. Hygiene-Regel: Ausreichend erhitzen

Mikroorganismen überleben Temperaturen von bis zu 100 Grad. Fleisch- und Fischgerichte gilt es daher ausreichend zu erhitzen. Dazu am besten eine Pfanne aufheizen und die Zutaten auf jeder Seite mindestens zwei Minuten anbraten. Geflügel und Hackfleisch sollte man komplett durchgaren.

5. Hygiene-Regel: Kühlketten beachten

Wer tiefgefrorene Komponenten zum Kochen verwendet, sollte Kühlketten aufrechterhalten. Je wärmer es draussen ist, desto sinnvoller sind beim Einkaufen Kühltaschen. Auf dem Weg nach Hause wird die Kühlkette so nicht unterbrochen. Wichtig ist, dass die Oberfläche der gefrorenen Ware hart bleibt. Taut sie an, friert man die Ware nicht wieder ein.

Übrigens: Auch die Kapazität des eigenen Kühlschranks spielt für die Kühlkette eine Rolle. Die Maximalkapazität am besten nicht überschreiten und niemals warme Speisen kühlen.

6. Hygiene-Regel: Richtig auftauen

Wer Fleisch und Fisch auftaut, erhält Tropfsaft. Diese Flüssigkeit ist mit Bakterien belastet und sollte unmittelbar abfliessen können. Gefriergut am besten in Sieben über der Spüle abtauen. Damit die notwendige Temperatur von mindestens 70 Grad bei der Zubereitung erreicht wird, muss Gefrorenes vor dem Braten in der Pfanne komplett auftauen.

 

Titelbild: StockLite – shutterstock.com

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