Warum Elon Musk den Bitcoin gerne manipuliert

19.07.2021 |  Von  |  Allgemein, Polizei.news

Der E-Coin ist durch sein geringes Volumen wenig vor Manipulationen geschützt.

Schon kleinste Käufe/Verkäufe, können den Kurs bewegen, ebenso gezielt gestreute Gerüchte oder Ankündigungen. Vor allem in den letzten beiden Punkten schein der Tesla-Chef, der sich bereits häufiger mit der Finanzaufsicht angelegt hat, versiert zu sein.

Schon seit einiger Zeitsteht die Frage im Raum, ob Elon Musk ganz bewusst den Kurs zu seinen Gunsten manipuliert hat. Beweisen lässt sich das bis dato nicht so richtig. Der Chef von Tesla, der den Weltraum erobern möchte, twittert gerne wie ein kleines Kind. Oft völlig unbedarft und doch häufig so fehlgeleitet, dass sich eine gewisse Strategie nicht verneinen lässt. In der letzten Zeit kam der Bitcoin in seinen kurzen Statements auf Twitter immer wieder vor und genau diese wenigen Worte, führten zu erheblichen Bewegungen bei der Kryptowährung. Die Finanzaufseher sind derzeit noch machtlos, haben aber Elon Musk erneut wieder im Visier.

Ein Tweet reicht

Wie anfällig der Bitcoin sein kann, zeigt, dass bereits ein Tweet von Musk ausreichend ist, um den Kurs auf Talfahrt zu schicken oder ihn in die Höhe zu treiben. Es erscheint naiv, dass ein Konzernlenker solche Äusserungen ohne Bedacht macht. Wobei die Machtverhältnisse bei Tesla ungeklärt sind. Als er twitterte, dass der Bitcoin beim Kauf eines Tesla als Zahlungsmittel akzeptiert werden würde, schnellte der Kurs nach oben. Wenig später, revidierte Musk seine Aussage und zeichnete ein negatives Bild der Kryptowährung. Die Folge: Der Kurs sackte enorm ab. In nur wenigen Minuten verlor der Kurs um über 15 Prozent.

Bessere Wege für das Geld

Im Gegensatz dazu sind Glücksspiele oder Lotto nicht so einfach manipulierbar. Dort kommt es auf Glück und manchmal Geschick an. Wer zum Beispiel im 7 Melons Online Casino spielt, kann vielleicht in Zukunft mit Bitcoins zahlen, ist aber vor Manipulationen beim Spiel geschützt. Grundsätzlich ist das Spielen in einem Online Casino in der Schweiz legal, sofern diese einen standortbasierten Sitz in unserem Land haben. Die Legalität wurde 2019 mit dem neün Geldspielgesetz festgelegt. Ausländische Casinos werden gesperrt, was in der Realität natürlich nicht funktioniert, aber eben gut im Gesetzestext aussieht. Im Grunde haben wir in der Schweiz mit unserem Geldspielgesetz lange geschlafen, darin unterscheiden wir uns nicht zur EU. Die neü Fassung ist zwar ein wenig moderner, erinnert aber immer noch an das tiefste Mittelalter.

Das Online Casino ist, in Anbetracht der hohen Manipulationsmöglichkeiten beim Bitcoin, vermutlich der bessere Weg, um sein Geld einzusetzen. Vorweg sei aber gesagt: In einem Casion, egal ob off- oder online, geht es zunächst um den Spassfaktor und weniger um den Gewinn. Doch zurück zum Bitcoin. Zum Glück hat der Tesla-Chef keine Zeit für einen Casino-Besuch.

Musk und seine Manipulationen

Doch das ist nicht alles. Die Manipulationen reichen viel weiter, als nur über die besagten Tweets. So wird Musk derzeit verdächtigt, Bitcoins mit Staatshilfen gekauft zu haben.  Auch Finanzdienstleister, wie Synia, werfen dem Tesla-Chef bewusste Marktmanipulation vor. Selbst die ominöse Hackergruppe Anonymus drohte nach den Tweet-Skandalen Musk scharf mit einer Gegenantwort.

Die SEC hat Musk schon länger im Fokus, kann jedoch nichts unternehmen, da es sich bei Bitcoin um kein reguläres Unternehmen handelt. Offensichtliche Manipulationen können also bei dieser Kryptowährung nicht geahndet werden.

Musk liebt das Geld

Der Tesla-Chef polarisiert gerne, liebt aber vor allem das Geld. So erwirtschaftete er mit seinen Tweets einen enormen Gewinn. Etwa 1,5 Mrd. US Dollar hatte Tesla zuvor in die Kryptowährung investiert. Der Verkauf erfolgte, nachdem er mit seinem ersten Tweet den Bitcoin massiv in die Höhe trieb. Seine Tweets sind daher als Kursmanipulation zu verstehen.

Der Bitcoin erreichte ein neüs Hoch von 64.899 US-Dollar, um danach wieder um mehr als 43 Prozent nachzugeben. Während sich viele Trader über das Eingreifen von Musk freuten, sind es vor allem die kleinen Anleger, die enorme Verluste erzielten. Der Tesla-Chef geht bewusst und konseqünt vor und schreckt auch vor einer Marktmanipulation nicht zurück.

 

Titelbild: Naresh777 – shutterstock.com

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