Natur

Natur erleben: Wie bedrohte Tierarten in die Schweiz und den Alpenraum zurückkehren

Artenschutz wird häufig über Verluste, Rote Listen und verschwindende Lebensräume erzählt. Diese Warnungen bleiben notwendig, doch sie zeigen nur einen Teil der Wirklichkeit. In der Schweiz und im gesamten Alpenraum belegen erfolgreiche Wiederansiedlungen, aufgewertete Lebensräume und langjährige Förderprogramme, dass bedrohte Tierarten zurückkehren können, wenn Behörden, Forschung, Naturschutzorganisationen, Landbesitzende und Bevölkerung dauerhaft zusammenarbeiten. Solche Erfolge verdienen Aufmerksamkeit, ohne die weiterhin angespannte Lage der Biodiversität zu beschönigen. Von den in der Schweiz bewerteten Arten gelten rund 35 Prozent als gefährdet oder bereits ausgestorben. Umso wertvoller sind Projekte, die nachvollziehbar zeigen, welche Massnahmen wirken. Gemeinsame Exkursionen, Freiwilligeneinsätze und öffentliche Aktionstage können diese Erfahrungen sichtbar machen und neue Unterstützung für den Artenschutz gewinnen.

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Glocken, Blumen und Volksfeste: Jetzt beginnen die schönsten Alpabzüge der Schweiz

Die Alpsaison geht zu Ende – und in zahlreichen Schweizer Bergregionen beginnt eines der eindrucksvollsten Schauspiele des Jahres. Prächtig geschmückte Kühe, mächtige Glocken und traditionelle Dorffeste machen die Alpabzüge im September zu beliebten Ausflugszielen. Wenn die Tiere nach dem Sommer auf den Alpen wieder ins Tal zurückkehren, verwandeln sich viele Bergdörfer in farbenfrohe Festplätze. Bauernfamilien schmücken ihre Kühe mit Blumen, kunstvollen Kopfbedeckungen und grossen Glocken. Entlang der Strassen warten Besucher auf die vorbeiziehenden Herden. Die ersten grossen Alpabzüge des Septembers stehen unmittelbar bevor. Besonders am Wochenende vom 12. September 2026 finden in mehreren Regionen traditionelle Veranstaltungen statt.

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Schweizer Bergbahnen profitieren vom Sommer – Gästezahlen steigen um sieben Prozent

Der heisse und sonnige Sommer beschert den Schweizer Bergbahnen deutlich mehr Gäste. Von Saisonbeginn im Mai bis Ende August 2026 verzeichneten die Unternehmen schweizweit sieben Prozent mehr Ersteintritte als im Vorjahr. Im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre beträgt das Plus sogar 27 Prozent. Besonders stark entwickelt sich das Berner Oberland. Das zeigt die aktuelle Sommer-Zwischenbilanz des Branchenverbands Seilbahnen Schweiz. Für das Saison-Monitoring wurden die Gästezahlen von mehr als 140 Bergbahnunternehmen aus der ganzen Schweiz ausgewertet.

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slowUp Mountain Albula 2026: Strecke, Anreise und Tipps für den autofreien Pass

Am Sonntag, 6. September 2026, gehört die Strasse über den Albulapass für einige Stunden ganz dem Langsamverkehr. Zwischen Filisur und La Punt Chamues-ch entsteht eine rund 30 Kilometer lange Bewegungsachse für Velos, E-Bikes, Fussgänger, Inlineskates und weitere muskelbetriebene Verkehrsmittel. Der slowUp Mountain Albula führt bis auf 2’315 Meter über Meer und verlangt damit deutlich mehr Kondition als die meist flachen Veranstaltungen der slowUp-Reihe. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Einen vorgeschriebenen Start- oder Zielort gibt es nicht: Die Strecke darf von beiden Seiten und auch nur abschnittsweise genutzt werden. Gerade diese Freiheit macht den Anlass für unterschiedliche Leistungsniveaus interessant. Entscheidend sind eine realistische Routenwahl, eine sorgfältig geplante Anreise und genügend Reserven für die langen Abfahrten.

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Martinsloch in Elm: Ende September öffnet sich wieder das Sonnenfenster im Fels

Ende September richtet sich der Blick in Elm wieder hinauf zu den Tschingelhörnern. Am 29. und 30. September 2026 scheint die Sonne für wenige Minuten durch das Martinsloch und wird vom Dorf aus durch das natürliche Felsenfenster sichtbar. Das Zusammenspiel von Landschaft, Astronomie und Geologie gehört zu den bekanntesten Naturereignissen des Glarnerlands.

Das eigentliche Sonnenereignis ist für Dienstag, 29. September, und Mittwoch, 30. September 2026 angekündigt. Am 29. September ist die Sonne um etwa 09.29 Uhr durch das Martinsloch zu sehen, am folgenden Morgen um etwa 09.32 Uhr. Voraussetzung ist allerdings freie Sicht: Wolken oder Nebel vor den Tschingelhörnern können das nur wenige Minuten dauernde Schauspiel vollständig verdecken.

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Ferien in der Schweiz: So verändert sich unser Reiseverhalten

Ferien bedeuten für Schweizerinnen und Schweizer längst nicht mehr automatisch zwei Wochen Mittelmeer im Hochsommer. Wir reisen weiterhin viel, geben dafür viel Geld aus und verbringen die Mehrheit unserer Übernachtungsreisen noch immer im Ausland. Gleichzeitig werden Kurzreisen wichtiger, die Schweiz selbst bleibt als Ferienland stärker als vor der Pandemie, Buchungen erfolgen teilweise kurzfristiger und Hitze, Preise sowie geopolitische Unsicherheit beeinflussen die Wahl des Reiseziels. Das Ferienverhalten verändert sich – nicht durch einen einzigen grossen Bruch, sondern durch viele kleine Verschiebungen.

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Alpabzug 2026: Wie Hitze und Trockenheit die Schweizer Alpsaison verändern

Der Alpabzug gehört zu den eindrücklichsten Traditionen der Schweizer Berglandwirtschaft. 2026 steht das Ende der Alpsaison jedoch unter besonderen Vorzeichen. Nach einem bislang aussergewöhnlich heissen und vielerorts sehr trockenen Sommer sind Futterangebot, Wasserversorgung und Zustand der Alpweiden stärker in den Fokus gerückt. In einzelnen Regionen mussten Tiere bereits früher ins Tal gebracht werden. Eine schweizweit einheitliche Entwicklung gibt es dennoch nicht: Höhenlage, Exposition, lokale Niederschläge, Wasserressourcen und die Verfassung der Tiere entscheiden darüber, wie lange eine Sömmerung verantwortungsvoll fortgesetzt werden kann. Wenn Kühe, Rinder, Schafe und Ziegen im Spätsommer und Herbst von den Alpen ins Tal zurückkehren, wird daraus in vielen Schweizer Regionen ein öffentliches Ereignis. Geschmückte Tiere, schwere Treicheln, traditionelle Kleidung und Dorfanlässe prägen das bekannte Bild. Hinter dieser Tradition steht jedoch eine sehr konkrete landwirtschaftliche Entscheidung. Eine Herde bleibt nur so lange auf der Alp, wie genügend geeignetes Futter und Wasser vorhanden sind und die Bedingungen eine sichere und tiergerechte Haltung zulassen.

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Migros Hiking Sounds 2026 bringt Live-Musik & Wandererlebnisse nach Meiringen-Hasliberg

Migros Hiking Sounds 2026 ist zu Gast in Meiringen-Hasliberg. Am 29. und 30. August 2026 wird die Region zur Kulisse für ein Wochenende, an dem Naturerlebnis und Live-Musik auf besondere Weise zusammenfinden. Vor der eindrucksvollen Alpenlandschaft erwartet die Besucher ein vielseitiges Programm mit der Stubete Gäng, Vanessa Mai, Heimatliebi, Dodo und Halunke.

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Kanton Waadt: Faszinierende Vielfalt zwischen Römerstädten, Weinbergen, Alpen und Hightech

Im Kanton Waadt liegen eine römische Hauptstadt, ein weltberühmtes Wasserschloss, steile Weinbergterrassen, traditionsreiche Uhrenmanufakturen und eine der führenden technischen Hochschulen Europas erstaunlich nah beieinander. Wer den französischsprachigen Kanton auf Lausanne und Montreux reduziert, verpasst einen grossen Teil seiner Geschichte und seiner wirtschaftlichen Bedeutung. Waadt reicht vom Genfersee über den Jura bis in die Alpen und verbindet dicht besiedelte Städte mit landwirtschaftlich geprägten Regionen, alten Industriestandorten und internationaler Forschung.

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Kanton Uri entdecken: Sehenswürdigkeiten, Ausflüge und die schönsten Orte der Region

Zwischen dem fjordartigen Urnersee und den hohen Pässen des Gotthardgebiets zeigt sich die Schweiz auf erstaunlich engem Raum von ihrer dramatischen Seite. Der Kanton Uri verbindet Gründungsgeschichte, lebendige Dörfer, stille Seitentäler und eine Bergwelt, in der bereits die Anreise zum Erlebnis werden kann.

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Disqualifikation sorgt für neue Spannung im Kampf um den UCI Enduro Weltcup 2026

Der Kampf um die Titel im UCI Enduro Weltcup nahm in der Aletsch Arena – Bellwald eine dramatische Wendung: Der Gesamtführende der Männer, Alex Rudeau, wurde disqualifiziert, während die Titelanwärter Raphaela Richter und Winnifred Goldsbury aus medizinischen Gründen aufgeben mussten. Dadurch wurden beide Meisterschaftsentscheidungen völlig neu geordnet. Sławomir Łukasik übernahm die Führung im Männerfeld, Leif Rogers brachte sich in die beste Ausgangslage für die Gesamtwertung, und Ella Conolly zeigte eine überragende Leistung, mit der sie ihrem zweiten UCI-Enduro-Weltcup-Titel in Folge ganz nahekam.

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Schienenrodelbahn sorgt für Abenteuer und stärkt den Sommertourismus im Stubaital

Mit dem ELFERCOASTER wurde am 8. Juli 2026 an der Bergstation der Elferbahnen in Neustift im Stubaital eine der modernsten Schienenrodelbahnen Tirols eröffnet. Die neue Attraktion verspricht mit einer Streckenlänge von rund 1,3 Kilometern und Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h ein abwechslungsreiches Bergerlebnis am Elfer. Realisiert wurde das Projekt gemeinsam mit überwiegend regionalen Partnerbetrieben aus dem Stubaital und der näheren Umgebung. Der ELFERCOASTER ist ein klares Bekenntnis zur Stärkung des Sommertourismus im Stubaital.

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Norwegens Winterwelt erleben: Spezialangebot für Weihnachts- und Silvesterreisen

Hurtigruten startet eine zeitlich begrenzte Aktion für Weihnachts- und Silvesterreisen entlang der norwegischen Küste. Wer zwischen dem 20. und 31. Juli 2026 eine Garantiekabine für zwei Personen auf der Nordkap-Linie bucht, erhält für die zweite reisende Person 50 Prozent Rabatt. Die Nordkap-Linie ab Hamburg oder Oslo gehört zu den Signature Reisen von Hurtigruten und führt auf einer 15-tägigen Route entlang der gesamten norwegischen Küste bis zum Nordkap. Die Reisen verbinden winterliche Landschaften, festliche Atmosphäre und die Chance, Polarlichter zu erleben.

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Partielle Sonnenfinsternis: Bergbahnen bieten beste Aussicht auf das Himmelsspektakel

Am Mittwoch, 12. August, richtet sich der Blick im Chiemgau auf ein besonderes Himmelsschauspiel. Wenn sich der Mond ab etwa 19.20 Uhr teilweise vor die Sonne schiebt, verlängern mehrere Bergbahnen ihre Fahrzeiten und ermöglichen Besucherinnen und Besuchern die Beobachtung der partiellen Sonnenfinsternis von den schönsten Aussichtspunkten der Region. Kostenlose zertifizierte SoFi-Brillen sorgen für eine sichere Beobachtung. Auf den Gipfeln der Chiemgauer Alpen verbindet sich das Naturerlebnis mit einem seltenen astronomischen Ereignis. Das Maximum der partiellen Sonnenfinsternis wird gegen 20.16 Uhr erreicht, bevor das Schauspiel gegen 21 Uhr endet. Bei bedecktem Himmel können einzelne Veranstaltungen oder Fahrzeiterweiterungen entfallen. Daher empfiehlt sich vorab ein Blick auf die Webseiten der jeweiligen Bergbahnen.

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E-Bike-WM für Jedermann startet mit neuer Erlebnisstrecke für die ganze Familie

Wenn sich ambitionierte Hobby-Biker, Genussradler und Elite-Athleten vom 3. bis 5. September in der Tiroler Bergwelt begegnen, ist es wieder Zeit für die E-Bike-WM für Jedermann in Ischgl und Galtür. Unterschiedliche Streckenformate und ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Expo Area, Side-Events und der spektakulären Fuchsjagd machen das Event zu weit mehr als einem Rennen. Zwischen sportlicher Herausforderung und Festivalatmosphäre entsteht ein Wochenende, bei dem nicht nur Zeiten, sondern vor allem gemeinsame Erlebnisse zählen – und bei dem jeder Weltmeister werden kann.

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Eröffnung am 4. Juli: Erster Schweizer Scheibenweg macht Tiere & Pflanzen erlebbar

Auf der Schwägalp entsteht mit dem „Appenzeller Scheibenweg am Säntis“ der erste Scheibenweg der Schweiz. Ab dem 4. Juli 2026 können Familien und weitere Gäste die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft der Schwägalp auf spielerische Weise entdecken und dabei Wissenswertes über Natur, Alpwirtschaft und regionale Traditionen erfahren. Wer in den vergangenen Tagen auf der Schwägalp unterwegs war, hat die Arbeiten entlang des Weges zwischen der Schwägalp und der Passhöhe bereits beobachten können. Der neue Themenweg soll Besucher für die Natur- und Kulturlandschaft sensibilisieren und gleichzeitig ein attraktives Freizeiterlebnis bieten.

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Biber, Pfahlbauten und Kulturerbe: Ausstellung beleuchtet den Inkwilersee

Am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 18 Uhr, eröffnet die Kantonsarchäologie im Beisein von Regierungsrätin Sandra Kolly im Pächterhaus Museum Blumenstein in Solothurn die Sonderausstellung «UNESCO-Pfahlbauten und der Biber im Inkwilersee». In seinen Sonderausstellungen greift das Pächterhaus aktuelle Themen der Solothurner Archäologie auf: Die neueste Ausgabe blickt zurück auf das Schutzprojekt der prähistorischen Pfahlbaufundstelle mitten im Inkwilersee. Seit einigen Jahren war die Fundstelle an der Grenze der Kantone Solothurn und Bern durch den Biber gefährdet: Für ihre Gänge vom Wasser auf die Insel gruben sich die Tiere durch prähistorische Fundschichten und Hölzer. Archäologische Zeugnisse der Pfahlbausiedlung, die zum UNESCO-Weltkulturerbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» gehört, gingen damit unwiederbringlich verloren.

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Neuer Trailpark und starke Events: St. Anton startet aktiv in den Bergsommer 2026

Mit der Eröffnung des Trailparks Seelenzoll am 13. Juni 2026 startet St. Anton am Arlberg in einen abwechslungsreichen Sommer voller Sport-, Kultur- und Freizeiterlebnisse. Neben dem neuen Bike-Angebot stehen unter anderem der Montafon Arlberg Marathon, der Arlberg Giro, das Filmfest St. Anton und das Line Dance Festival auf dem Programm. Der neue Trailpark in Schnann ist ein gemeinsames Projekt des Tourismusverbandes St. Anton am Arlberg, des Bike Club Arlberg, der Agrargemeinschaft Schnann und der Gemeinde Pettneu am Arlberg. Gleichzeitig bildet die Eröffnung den Auftakt für einen ereignisreichen Veranstaltungssommer in der Region.

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