Wie man Hashtags für sein Event perfekt nutzen kann

03.03.2014 |  Von  |  Allgemein, Geschäftlich
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Seit auf den sozialen Netzwerken die Funktion der Hashtags eingeführt wurde, scheint sich ein regelrechter Hashtag-Boom einzustellen. Denn Hashtags sind ein sehr effektiver Weg, einen Informationsstrom bezüglich eines individuellen Themas oder eines bestimmten Schlüsselwortes in Echtzeit zu schaffen – also mehr als optimal, um beispielsweise Ihr Event zu promoten.

Bei der Nutzung einiges beachten



Twitter war das Netzwerk, das den Begriff des Hashtags richtig definierte und bekannt machte. Ursprünglich wurden diese dazu benutzt, um ähnliche Inhalte in der Echtzeit-Umgebung zu ordnen. Damit fällt es leicht, die Suche nach aktuellen Neuigkeiten zu einem Thema zu gestalten.

Wenn Sie die Nachricht zwischen den Raute-Tasten verfassen, sollten Sie allerdings daran denken, dass Sie lediglich 140 Zeichen zur Verfügung haben. Wenn Sie etwa mehr als zwei Hashtags in Ihre Nachricht einbauen, kann das für den Leser des Nachrichtendienstes schnell zu einem Overkill führen und er nimmt gar nichts mehr an Informationen auf. Nutzen Sie also tatsächlich sinnvolle Hashtags und überlegen Sie sich im Vorfeld, welche davon in unmittelbaren Zusammenhang mit Ihrem Event gebracht werden können. Wenn Sie eines entwickelt und geschrieben haben, sollten Sie das Gleiche für alle sozialen Netzwerke verwenden, das erspart Ihnen und dem Leser Verwirrungen.

Das Facebook-Feature ist neu

Seit kurzem gibt es die Hashtag-Funktion nun auch bei Facebook, das heisst, Sie können die Tags sowohl in Ihre Nachrichten einbauen als auch gezielt nach diesen suchen. Wie die Entwicklung auf dem populärsten sozialen Netzwerk sein wird, ist zwar noch nicht ganz abzusehen, doch ist es ratsam, Tags für Ihr Event zu nutzen. Damit bieten Sie die Möglichkeit, dass sich Gespräche innerhalb Ihres Unternehmens oder Ihrer Klientel um das gewählte Hashtag bilden können. Im Unterschied zu Twitter müssen Sie beim Verfassen der Nachricht auch auf keine Limits hinsichtlich Länge oder Menge der Buchstaben achten. Ratsam ist es dennoch, dass Sie auf Ihrer Facebook-Seite für ein Event nicht mehr als drei Hashtags nutzen und publizieren.



Google+ bietet reizvollen Denkansatz

Wenn Sie auf Google+ einen Hashtag positionieren, so können nicht nur die Besucher Ihrer Seite diesen zu ihren Beiträgen hinzufügen, auch Google+ selbst tut dies automatisch. Allerdings nur dann, wenn noch kein Hashtag im Eintrag vorhanden ist. Sie können diese automatisch generierten Tags natürlich wieder löschen, sollten sich aber in jedem Fall die Zeit nehmen und einen Blick darauf werfen. Interessant ist einfach die Tatsache, dass Sie mit verschiedenen Hashtags in Verbindung gebracht werden können, ohne dass Sie deswegen einen Overkill fürchten oder gar in Kauf nehmen müssen. Denn Google+ setzt den Fokus eindeutig auf die Schlüsselwörter, die bereits genutzt wurden. Damit Ihr Hashtag also erfolgreich und tatsächlich verbreitet wird, sollten Sie vor dem Verfassen die richtigen und wichtigen Schlüsselwörter definieren und erstellen.



Vorgangsweise zur Erstellung eines Hashtags

In erster Linie sollten Sie den Hashtag festlegen, so können Sie bereits vor den ersten Schritten dokumentieren, wo und wie viel bzw. auch wie über Ihre Veranstaltung gesprochen werden soll. Sinn macht es also, bereits bei der Planung und Reservierung des Twitter-Accounts oder wenn Sie zu Ihrem Event eine eigene Homepage erstellen, bei der Festlegung der entsprechenden Domain, den Hashtag bereits festzulegen. Googeln Sie die festgelegten Begriffe vorher noch einmal, um auch definitiv zu wissen, welche Begriffe auf diversen Plattformen bereits existieren.

Idealerweise ergibt sich aus dem Namen Ihrer Veranstaltung bereits das entsprechende Hashtag, denn dann kann auch ein zufälliger Leser auf Ihr Event aufmerksam werden. Neben der Sinnhaftigkeit des Begriffes ist auch darauf zu achten, dass die Zeichenkombinationen gut eingegeben werden können. Manche sperren sich da etwas, etwa wenn doppelte Zeichen irrtümlich gerne mal auf eines reduziert werden. Vergessen Sie auch nicht, dass Hashtags auch am Smartphone gut getippt werden können. Verzichten Sie deshalb auf Zahlen in der Kombination oder Elemente wie einen Unterstrich, denn diese stören den Eingabefluss.

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Vergessen Sie auch nicht, dass Hashtags auch am Smartphone gut getippt werden können. (Bild: Crystal Eye Studio / shutterstock.com)




Missverständnisse und Doppeldeutigkeiten vermeiden

Beachten Sie, dass so manche Abkürzung eine ganz neue unfreiwillige Bedeutung entwickeln kann. Überprüfen Sie deshalb am besten im Vieraugenprinzip, welche Konnotationen Sie mit dem gewählten Hashtag entwickeln und googeln Sie am besten den Begriff auch noch einmal. Wenn Sie für Ihre entsprechende Information auf Twitter lediglich die genannten 140 Zeichen zur Verfügung haben, sollten Sie auf einen kurzen Hashtag achten. In der Regel sollte dieser drei oder besser vier Zeichen haben und durch eine Ziffer oder Jahreszahl eindeutig zuzuordnen sein.

Last but not least sollten Sie Ihren Hashtag natürlich entsprechend bekannt machen. Nutzen Sie also jede sich bietende Gelegenheit, etwa auf Handzetteln, Tagungsunterlagen oder in Mails und Nachrichten an die Teilnehmer des Events, um die Aufmerksamkeit auf das Buchstabenkürzel zu lenken. Auch Plakate und Hinweis-Zettel vor Ort bieten Ihnen eine gute Möglichkeit, den Hashtag immer wieder anzugeben und damit bekannt zu machen. Ebenso einfach wie auch wichtig ist in jedem Fall dann auch seine Verwendung und Reaktion. Tauchen Fragen oder Rückmeldungen mit dem Hashtag zu Ihrem Event oder Ihrer Veranstaltung auf, sollten Sie möglichst schnell und umfassend reagieren.



 

Oberstes Bild: © Gonzalo Aragon – shutterstock.com



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