Lachen Sie mal wieder! Mit Lachseminaren für positive Stimmung im Team sorgen

25.04.2014 |  Von  |  Alles, Allgemein, Geschäftlich

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

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Lachen ist gesund – den Ausspruch kennt jedes Kind. Bei einem Lachseminar hat das gesamte Team eine Menge Spass. Der Teamgeist wird gestärkt und die Leistungsbereitschaft des Einzelnen steigt, Stress wird abgebaut und das Team fühlt sich einfach gut. Also, lachen Sie mal wieder!

Wer viel lacht, vermittelt eine positive Grundstimmung. Humorvolle Mitarbeiter, die gern lachen, zeigen sich in ihrem Job sehr viel kreativer und sind weniger stressanfällig. Jeder kennt das positive Gefühl nach einem Lachanfall. Das machen sich inzwischen auch zahlreiche Unternehmen zunutze und schicken ihre Angestellten regelmässig zum Lachtraining.



Gelotologie – die Wissenschaft vom Lachen

Vor allem Frauen durften früher nur hinter vorgehaltener Hand verlegen kichern – noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts galt lautes Lachen als unschicklich. Das hat sich inzwischen geändert, heute gibt es eine eigene Wissenschaft, die sich mit den Auswirkungen des Lachens beschäftigt: die Gelotologie. Der Name leitet sich aus der griechischen Bezeichnung “Gelos” für Lachen ab.

Bereits die Griechen beschäftigten sich vor 2000 Jahren mit dem Lachen. Der europäische Lachverband berichtet, dass schon Hippokrates darauf hingewiesen habe, dass Freude und Fröhlichkeit im Gehirn stattfänden. Für die Lachforscher hat diese Theorie einen wichtigen Beitrag geleistet: Sie gehen davon aus, dass drei Komponenten für das Lachen verantwortlich sind, die emotionale, die kognitive und die motorische.

Lachen wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus



In den 60er-Jahren erforschten verschiedene Wissenschaftler das Lachen. Sie brachten Testpersonen zum Lachen und stellten fest, dass das Lachen eine positive Auswirkung auf das Immunsystem hatte. Lachforscher haben ermittelt, dass beim Lachen zahlreiche biochemische Prozesse im Körper in Gang gesetzt werden. Der amerikanische Psychologe William Fry erkannte, dass bei einem herzhaften Lachen mehr als 100 Muskeln bewegt werden.

Untersuchungen zufolge regt Lachen den Puls an, die Bewegung des Zwerchfells aktiviert die inneren Organe und im Blut wird die Produktion entzündungshemmender Stoffe angeregt. Viele Forscher vergleichen das Lachen mit dem Joggen, da es die gleichen positiven Auswirkungen auf den Organismus hat. Während des Lachens werden zahlreiche Muskeln aktiviert, die Atemkapazität steigt und der Körper wird über das Blut mit einer grossen Portion Sauerstoff versorgt.

Mehrmals täglich bewusst lachen steigert das Wohlbefinden

Natürlich reicht es nicht aus, kurz über einen amüsanten Witz zu kichern. Nur wer mehrmals täglich intensiv lacht, spürt eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Beim Lachyoga oder einem Lachseminar lernen die Teilnehmer, bewusst zu lachen.

Lachen ohne Grund – diese Methode wird beim Lachyoga praktiziert. Hier werden spezielle Atem- und Dehnübungen gemacht, die zum Lachen anregen. In der Regel wirken die Übungen der Teilnehmer anregend auf die Mitstreiter, sodass sich häufig ein echtes Lachen aus den Übungen entwickelt.



Der indische Arzt Madan Kataria entwickelte das Lachyoga nach Angaben des europäischen Lachverbandes im Jahr 1995. In einem Artikel für eine Fachzeitschrift beschäftigte Kataria sich mit der therapeutischen Wirkung des Lachens. Er stellte fest, dass die Menschen zunehmend weniger lachen, obwohl es ihnen gut tut. Daraufhin gründete er einen “Lachklub” und suchte gemeinsam mit seinen Mitstreitern nach Übungen, bei denen es zu einem “grundlosen” Lachen kommt. Aus diesen Übungen entwickelte sich schliesslich das Lachyoga, welches das grundlose Lachen mit klassischen Atemübungen des Yoga kombiniert. Aus dieser Kombination resultiert der Begriff “Lachyoga”.

Gemeinsames Lachen verbindet

Während eines Lach-Workshops lernen die Teilnehmer zahlreiche Übungen und Methoden kennen, um durch Lachen Stress abzubauen. Zahlreiche Dienstleister machen verschiedene Angebote zum Thema “Lachen”. So gibt es Schnupperkurse, die über einen Zeitraum von rund vier Stunden einen kleinen Einblick in das Thema geben. Als halbtägige betriebsinterne Veranstaltung für alle Mitarbeiter ist ein solcher Kurs ideal. Sie lernen, völlig ohne Grund herzhaft zu lachen, und erkennen, dass sie sich danach deutlich besser fühlen.

Gemeinsames Lachen verbindet (Bild: mast3r / Shutterstock.com)

Gemeinsames Lachen verbindet (Bild: mast3r / Shutterstock.com)

Als kurze “Verschnaufpause” während einer Tagung oder eines Seminars bietet sich ein kurzes Lachseminar ebenfalls an. In rund einer Stunde erfahren die Teilnehmer Wissenswertes zum Lachen und werden selbst zum Lachen angeregt. Wichtig dabei ist, dass niemals auf Kosten eines anderen gelacht wird! Gelacht wird miteinander, aber nicht übereinander!



In der Regel beginnen die Teilnehmer gleichzeitig mit dem Lachen und schauen sich während des Lachens an. Durch den Blickkontakt ergeben sich Situationen, die tatsächlich zum Lachen anregen, so dass das grundlose Lachen in ein echtes herzhaftes Lachen übergeht. Lachcoaches betonen, dass vor allem das gegenseitige Ansehen während des Lachens ein wichtiger Bestandteil der Übungen sei. Das gemeinsame Lachen verbindet!

Besonders erfolgreich arbeiten Unternehmen, die ihre Mitarbeiter regelmässig zum Lachyoga oder zu Lachseminaren schicken. Als spannungslösender Ausgleich sind die Lachsitzungen die perfekte Möglichkeit, die Arbeitszufriedenheit zu steigern.

Erfahrungen von Unternehmen zeigen, dass Lachseminare eine sehr positive Wirkung auf die Teilnehmer haben. Das gemeinsame Teamevent wirkt sich hervorragend auf die gesamte Stimmung im Team aus – Kollegen lernen sich auf einer anderen Ebene kennen und gehen nach dem Seminar deutlich freundlicher miteinander um. Idealerweise tauschen sich die Teilnehmer nach dem Event über ihre Erlebnisse während des Lachseminars aus. Selbstverständlich darf dabei gelacht werden!



 

Oberstes Bild: Lachen ist gesund! (Bild: Paolo Schorli / Shutterstock.com)

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen zählen noch immer zu meinen Steckenpferden. Angetrieben durch die Lust, Neues zu entdecken, arbeite ich mich gern in unbekannte Themengebiete ein und lasse mich schnell begeistern.

Mit meiner Familie erkunde ich in den Ferien fremde Metropolen oder lasse bei einem Badeurlaub einfach die Seele baumeln. Seit ich klein bin, sind Bücher meine große Leidenschaft, wenn es meine Zeit erlaubt, bin ich immer mit einem guten Buch anzutreffen. Mich fasziniert alles, was mit Kreativität zu tun hat: Von Acrylbildern, über Glasmalerei bis hin zu Loombands habe ich schon vieles ausprobiert.



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