Eventmarketing auf Social-Media-Plattformen, Teil 1 – die Anfänge

09.06.2014 |  Von  |  Geschäftlich
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Eventmarketing auf Social-Media-Plattformen, Teil 1 – die Anfänge
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Events sollten Sie unbedingt auch über die etablierten Social-Media-Kanäle bekannt machen – und damit erzählen wir Ihnen sicherlich nichts Neues. Allerdings können Sie auch bei dieser Arbeit viele Fehler machen. Wir helfen Ihnen daher mit den zehn besten Tipps dafür, Ihre Veranstaltung über Facebook & Co. auch im digitalen Zeitalter an die grosse Glocke zu hängen.

Vernachlässigen dürfen Sie diese Punkte unterdessen natürlich gar nicht. Es ist jedoch schwer, in der lauten, bunten Welt der Social-Media-Dienste den Überblick zu behalten und die wertvollen von den überflüssigen Hinweisen zu unterscheiden. Wenn Sie also sagen: „Es gibt doch aber viel mehr als zehn gute Tricks!“, dann haben Sie sicherlich recht – aber wir konzentrieren uns an dieser Stelle auf die wirklich wichtigen Aspekte dieses Teils im Eventmanagement.




Dies ist ein zweiteiliger Bericht zum Thema „Eventmarketing auf Social-Media-Plattformen“:

Teil 1: Eventmarketing auf Social-Media-Plattformen – die Anfänge
Teil 2: Eventmarketing auf Social-Media-Plattformen – die Fortsetzung


Tipp #1: Sie benötigen jemanden, der sich um Social Media kümmert!



Gerade Aussenstehende machen den Fehler, die Arbeit zu verkennen, die für die Organisation von Social Media Marketing notwendig ist. „Eine Facebook- oder Twitter-Nachricht ist doch nur einige Zeilen lang – so schwer kann es doch nicht sein!“ Leider stimmt das ganz und gar nicht. Wählen Sie jemanden in Ihrem Team aus, der wirklich etwas von diesem Handwerk versteht und weiss, wie er Ihr Event über Social-Media-Kanäle verbreitet und vermarktet.

Falls Sie überhaupt keine Erfahrung damit haben und auch niemanden kennen, der diese Aufgabe für Sie übernehmen könnte, dürfen Sie auch gerne auf externe Berater zurückgreifen. Das ist noch immer wesentlich besser (aber leider auch teurer), als komplett auf Marketing per Social Media zu verzichten.



Tipp #2: Stoppen Sie den Hashtag-Wahnsinn!

Twitter hat das #-Zeichen wieder in Mode gebracht, und ja, es funktioniert hervorragend, um Leser zusammenzuführen und Ihre potenziellen Gäste über Ihr kommendes Event zu informieren. Gleichzeitig dürfen Sie aber nicht über das Ziel hinausschiessen und damit womöglich technikfremde Menschen verunsichern. Eine kurze Nachricht, die von fünf oder mehr Hashtags und entsprechenden Begriffen begleitet wird, ist einfach zu viel und sieht ausserdem extrem unleserlich aus. Im privaten Rahmen ist das kein Problem – aber bedenken Sie, dass Sie ein professionelles Image ausstrahlen wollen. Konzentrieren Sie sich auf ein wichtiges Hashtag, welches für die Kommunikation Ihres Events nützlich ist.

Tipp #3: Beachten Sie die Spielregeln!

Social Media funktionieren nicht wie E-Mails. In der elektronischen Post können Sie sich einen Tag Zeit nehmen, bevor Sie eine Antwort an einen Gast schreiben. Wenn sich die Teilnehmer Ihres Events jedoch auf Plattformen wie Facebook treffen und dort diskutieren, erwarten sie dort schnelle und präzise Antworten. Dass Sie ein Unternehmen sind, stimmt zwar, aber Sie sollten trotzdem agieren wie eine Person, die man einfach gerade anruft oder welcher man eine Nachricht schreibt.

Antworten Sie also auf jede Frage, die Ihnen gestellt wird – ja, auch die unangenehmen Varianten – und tun Sie dies möglichst schnell. Ansonsten werden sich die Gäste eine Information an anderer Stelle suchen und Sie haben sofort einen Knick in Ihrem ansonsten doch so guten Image. Ein Tipp: Ein kurzes FAQ (mit Themen wie Anfahrt, Garderobe, eventuelles Eintrittsgeld und dergleichen mehr) kann Wunder wirken.

Social Media, E-Mail & Co. sind allesamt nützliche Tools, aber einige Gäste möchten vielleicht gar nicht permanent von Ihnen an das Event erinnert werden. (Bild: Blablo101 / Shutterstock.com)

Social Media, E-Mail & Co. sind allesamt nützliche Tools, aber einige Gäste möchten vielleicht gar nicht permanent von Ihnen an das Event erinnert werden. (Bild: Blablo101 / Shutterstock.com)

Tipp #4: Nicht jeder Gast will informiert werden!

Social Media, E-Mail & Co. sind allesamt nützliche Tools, aber einige Gäste möchten vielleicht gar nicht permanent von Ihnen an das Event erinnert werden. Eine einzige E-Mail reicht der Person vielleicht aus, den Rest kann sie dann schon alleine regeln. Für diese Klientel benötigen Sie unbedingt eine zuverlässige Methode, um sich von Ihrem „E-Mail-Spam“ zu trennen. Bieten Sie den Personen innerhalb von E-Mails eine klar sichtbare Möglichkeit, aus Ihrem E-Mail-Verteiler entfernt zu werden – ganz so, wie es bei zahlreichen Newslettern der Fall ist.



Sie selbst mögen dieses Problem vielleicht als banal einstufen, aber bedenken Sie, wen Sie einladen: Unter den Personen befinden sich vielleicht auch solche, welche praktisch jeden Tag auf einem anderen Event sind. Da diese eine Flut an E-Mails täglich erhalten, sollten Sie ihnen alle Möglichkeiten geben, um dagegen anzukämpfen (und nehmen Sie es bloss nicht persönlich, wenn sich jemand nicht für Ihre E-Mails interessiert).

Tipp #5: Masse ist nicht Klasse!

Selektieren Sie am besten ein einziges soziales Netzwerk, welches Sie nutzen möchten, sorgfältig und passen Sie sich ihm an, indem Sie die richtige Sprache verwenden. Beispielsweise herrscht auf dem eher entspannten und freundschaftlichen Facebook ein anderer Ton als auf Xing oder Google+, welche sich auf die Business-Welt fokussieren. Wenn Sie dort einfach hineinplatzen und damit anfangen, die ungeschriebenen Regeln des Netzwerks zu ignorieren, wird man Ihnen mangelnde Professionalität attestieren – und das wollen Sie ganz sicher nicht. Entscheiden Sie daher im Verbund mit Ihren Mitarbeitern, welches soziale Netzwerk Sie für das Eventmarketing nutzen möchten.

Dies waren die ersten fünf Tipps für erfolgreiches Eventmarketing in sozialen Netzwerken – und weiter geht es im zweiten Teil!



 

Oberstes Bild: © little Whale – Shutterstock.com


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