Fahrradfahren in der Schweiz – perfekt für Ausdauer- und Extremsportler

15.08.2014 |  Von  |  Outdoor
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Die Schweiz ist ein in jeder Hinsicht erfolgreiches Land. Neben einer florierenden Wirtschaft, einer vor Qualitätsbewusstsein und Innovationskraft nur so strotzenden Industrie und einem legendär zuverlässigen Bankensektor, ist das kleine aber wunderschöne Land als Urlaubsdestination weltweit beliebt.

Zwar ist auch an den Seen und den Berghängen des alpinen Landes ein reiner Erholungsurlaub möglich. Bekannt ist die Schweiz aber vor allem für ihr reichhaltiges Angebot an Bewegungs- und Sporturlauben. Hier waren es anfangs die Bergsteiger und die Skifahrer, welche sich, statt faul am Strand herumzuliegen, die Schweiz als Urlaubsort zur tüchtigen Bewegung ausgesucht haben. Spätestens seit der Erfindung der geländetauglichen Fahrräder haben die Schweizer Pässe und Abhänge eine ebenfalls magische Anziehungskraft für internationale Zweiradbegeisterte gewonnen.

Die Schweiz bietet auf ihren Wegen und Strassen viel Raum zum Training und für Familien. Aber besonders gefragt sind die Schweizer Routen bei Extremsportlern und begeisterten Radwanderern. Gleichgültig, ob Touren von hunderten Kilometern über die Pässe der spektakulären Alpenkulisse gewünscht sind oder Downhillabfahrten, für die man schon ein wenig verrückt sein muss, als Urlaubsziel ausgemacht sind. Die Schweiz hat gerade für unrettbar mit dem Velovirus infizierte Leute ein besonders reichhaltiges Angebot an Touren, Pässen und Hängen.




Was dem Körper der trainierten Radfahrer recht ist, sollte seiner Ausrüstung und seinem Fahrzeug nur billig sein. Das muss man bei professionellen Radfahrern zwar eigentlich nicht erwähnen, dennoch sei hier gesagt: Die Schweizer Natur ist schön, sie ist aber auch anspruchsvoll. Die Pässe sind hoch, die Hänge gehen tief und steil hinab. Das Wetter kann schlagartig umschlagen und die Hagel- und Gewitterstürme sind in den Bergen besonders heftig. Ein Hightech-Fahrrad nützt dem Flachlandeinwohner in der Schweiz nur wenig, wenn er nicht auch das passende Equipment dazu bei sich führt. Neben einer angemessenen Kleidung für die wechselhaften Verhältnisse der alpinen Regionen, ist eine stets ausreichende Versorgung mit Nahrung, Getränken und Verbandsmitteln unverzichtbar. Die Professionalität eines Radwanderers oder Downhill-Profis sollte bei der Technik nicht haltmachen. Mobiltelefone mit GPS-Funktion, ausreichend Ersatzakkus und eine leistungsstarke Multifunktionslampe gehören ebenfalls zur Ausstattung eines Velotouristen in der Schweiz. Wenn man mit gebrochenem Bein in der Schlucht liegt, wird man für diese Tipps dankbar sein. Eine professionelle Schutzkleidung, bestehend aus Helm, Protektoren und gut reflektierender Kleidung ist ebenfalls eine Grundvoraussetzung.




Eine Tagestour für Fortgeschrittene bietet beispielsweise die Runde um den Vierwaldstätter See. Das glasklare Wasser dieses weltberühmten Sees ist während der gesamten Tour im Blick des Velofahrers. Mit ca. 60 Kilometern Länge und einem Höhenunterschied von 345 Metern zählt diese Tour zwar eher zu den leichteren Strecken. Aber für den Urlaubsbeginn oder für Leute, die einfach mal nur geniessen wollen, ist die malerische Kulisse dieses Tagesausflugs Belohnung genug.

Besonders reizvoll macht diese Tour der Kontrast zwischen der spektakulären Alpenkulisse und der mediterranen Landschaft. (Bild: TDway / Shutterstock.com)

Besonders reizvoll macht diese Tour der Kontrast zwischen der spektakulären Alpenkulisse und der mediterranen Landschaft. (Bild: TDway / Shutterstock.com)





Besonders reizvoll macht diese Tour der Kontrast zwischen der spektakulären Alpenkulisse und dermediterranen Landschaft. Den Schnee der Berge und die schroffen Hänge vor Augen, kann im Hochsommer diese Strecke bei angenehmen Temperaturen befahren werden. Die Tour kann man in der mittelalterlichen Altstadt von Luzern starten. Entlang des nördlichen Seeufers geht es durch Meggen der Stadt Küssnacht entgegen. Dort wird die Kondition gefragt, denn bis Weggis geht es zunächst über die Landzunge entlang bergauf. Immer die traumhafte Küstenstrasse entlang, findet der Radwanderer seinen Weg nach Vitznau. Die Halbinsel Bürgenstöck ist hier in Sichtweite und lädt zu einem kurzen Abstecher ein. Nun kann man kurz verschnaufen, denn es geht mit der Fähre über‘s Wasser nach Beckenried. Dort angekommen, führt die Tour nach Buochs durch ein flaches, wunderschönes Tal. Anschliessend erwartet den Touristen Stans mit seiner ebenfalls historischen Architektur. Am Alpnacher See kann man den Zufluss bestaunen und am steilen Hang vom Pilatus nach Hergswil weiterreisen. Die ebenfalls idyllische Halbinsel ist die letzte Etappe auf dieser Reise, bis man wieder Luzern erreicht hat. Ein Besuch im Freibad kann nun dem aufgeheitzten Velopiloten die notwendige Abkühlung verschaffen.




Der Schweizer Veranstalter ALPS BIKETOURS bietet viele Touren für jeden Anspruch an. Bei Strecken, welche mehrere Tage in Anspruch nehmen, ist das Buchen einer geführten Tour unbedingt ratsam. Nicht nur, dass die Gefahr des Verfahrens damit ausgeschlossen wird. Es ist auch einfach eine Frage der Sicherheit, ob man die stellenweise sehr dünn besiedelten Gebiete, welche zudem mit anspruchsvollen Etappen locken, wirklich alleine bereisen sollte. Eine der neuesten ausgearbeiteten Touren dieses Veranstalters ist die „Transalp Trekking Engadin“. Die einwöchige Reise hat an sich schon beeindruckende Eckdaten: Fast 400 Kilometer Strecke und sagenhafte 4300 Höhenmeter sind auf dieser Route zu bewältigen. Dafür werden hochalpine Erlebnisse auf höchstem Niveau versprochen.




Beginnend von Reutte durchs herrliche Tirol führt die Strecke ins Silvretta-Massiv, wo der Piz Buin bestaunt werden kann. Über Zernez, wo die Schweizer Gletscher genossen werden können, geht es an Pontresina und dem mondänen St. Moritz vorbei, bis der Comer See die stolzen Velopiloten willkommen heisst. Garniert wird die unvergessliche Tour mit einmaligen Bergpanoramen, welche die Alpen von ihrer schönsten Seite zeigen. Besonders komfortable Hotels geben dem mutigen Reisenden die notwendige Erholung, um auch den nächsten Tag meistern zu können. Die knappen 1500 Franken sind für diesen Urlaub mit Sicherheit gut angelegt.

 

Oberstes Bild: © Warren Goldswain – Shutterstock.com


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