12 Februar 2015

Das „Blumenreich“ der alten Ägypter im Antikenmuseum Basel

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die alten Griechen waren von ihrer gesamten Wesensart dem Diesseits zugewandt und konnten dem Jenseits so nichts abgewinnen. Wer nach dem Tod den Hades, also die Unterwelt, betrat, brauchte keine Hoffnung mehr zu haben, denn er war gefangen in nebulöser Düsternis, in einem Land, in dem die Toten ruhelos, traurigen Schatten gleich umherzogen. Anders gestalteten sich dagegen die Jenseitsvorstellungen der alten Ägypter. Belegt wird dies beispielsweise durch einen paradoxen Aphorismus aus den Pyramidentexten, die zu den ältesten religiösen Spruchsammlungen der Menschheit zählen. Dort steht geschrieben: „Du stirbst, damit du lebst“. Diese Zuversicht für ein Leben im Jenseits, in der der Tod den Sinn der Regeneration und der Verjüngung hat, wurde – so glaubten zumindest die alten Ägypter – durch diesseitige Erscheinungen symbolisch garantiert.

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