Vortrag: „Fünf Jahre nach dem Arabischen Frühling“

Am 14. Juni 2016 spricht Dr. Mariz Tadros in Zürich zum Thema „Egypt's Post-Arab Spring Transition: The Challenges of Social Pluralism“. Der Vortrag wird simultan ins Deutsche übersetzt („Fünf Jahre nach dem 'Arabischen Frühling': Die Herausforderungen eines sozialen Pluralismus“). Dr. Mariz Tadros stammt aus Ägypten und forscht seit Jahren zum Nahen Osten. Aktuell ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institute of Development Studies der University of Sussex (UK). In früheren Jahren lehrte sich an der American University in Kairo und schrieb für die ägyptische Wochenzeitung Al-Ahram Weekly. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen, darunter:

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Ausstellungsreview: Das „Blumenreich“ der Alten Ägypter im Antikenmuseum Basel

Die Sonderausstellung „Blumenreich – Wiedergeburt in Pharaonengräbern“, die im Antikenmuseum Basel vom 3.September 2014 bis zum 29. März 2015 gezeigt wurde, war ein Besuchermagnet. Organisiert wurde die Schau vom Antikenmuseum Basel in Kooperation mit dem Musée d'ethnographie Neuchâtel, dem Museum August Kästner in Hannover sowie dem Botanischen Institut der Universität Zürich.

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Das „Blumenreich“ der alten Ägypter im Antikenmuseum Basel

[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Die alten Griechen waren von ihrer gesamten Wesensart dem Diesseits zugewandt und konnten dem Jenseits so nichts abgewinnen. Wer nach dem Tod den Hades, also die Unterwelt, betrat, brauchte keine Hoffnung mehr zu haben, denn er war gefangen in nebulöser Düsternis, in einem Land, in dem die Toten ruhelos, traurigen Schatten gleich umherzogen. Anders gestalteten sich dagegen die Jenseitsvorstellungen der alten Ägypter. Belegt wird dies beispielsweise durch einen paradoxen Aphorismus aus den Pyramidentexten, die zu den ältesten religiösen Spruchsammlungen der Menschheit zählen. Dort steht geschrieben: „Du stirbst, damit du lebst“. Diese Zuversicht für ein Leben im Jenseits, in der der Tod den Sinn der Regeneration und der Verjüngung hat, wurde – so glaubten zumindest die alten Ägypter – durch diesseitige Erscheinungen symbolisch garantiert.

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