Kunst vertreibt Herzschmerz und Sorgen
Die Reihe "An Artwork A Day Keeps The Heartache Away" der Hamburger Künstlerin Bianka Schüssler setzt auf die emotionale Kraft, die Kunst auf den Menschen ausübt.
Am Samstag, 10. September, findet die 12. St. Galler Museumsnacht statt. Auch die Universität St. Gallen (HSG) ist zwischen 17.00 Uhr und 1.00 Uhr mit einem bunten und vielseitigen Angebot dabei. Dabei dreht sich alles um Spiel, Sport und Kunst.
Bewegungs-, Präzisions- und Kampfkunst lässt sich beim Unisport erleben, der seine Gäste ausser zu diversen Aktivitäten auch zu einem gesunden Snack einlädt. Kinder können sich auf Schatzsuche im Umfeld der Bibliothek begeben. Kunst- und Architekturführungen erfreuen derweil ihre erwachsenen Begleiter.
Kaum ein Thema bewegt die europäische Öffentlichkeit derzeit so wie die Flüchtlingsströme. Geschätzt 57 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Krieg und Elend. Auch die Schweiz ist ein Fluchtziel. Nicht immer sind die Flüchtlinge hier und anderswo willkommen.
Der Umgang mit Flüchtlingen berührt grundsätzliche Haltungen und Standunkte zur „Menschlichkeit“ – und ist damit auch ein Ansatzpunkt für künstlerische Auseinandersetzung. Die schweizweite Ausstellungsfolge „Parcours Humain“ schlägt eine Brücke zwischen Postulaten der Menschlichkeit, des humanitären Völkerrechts und der zeitgenössischen Kunst. Im Parcours Humain Zürich steht das Thema FLUCHTPUNKT unter der Perspektive HIER UND DORT im Fokus.
Das neue innerstädtische Center Welle 7 am Bahnhof Bern kann sich über grosszügiges Kunst-Sponsoring freuen. Das Kulturprozent der Migros Aare finanziert die Anschaffung zeitgenössischer Kunstwerke von zehn Künstlerinnen und Künstlern aus dem Bereich der Kantone Bern, Aargau und Solothurn. Migros Aare verstärkt damit das Engagement in der Kunstförderung.
In den letzten Jahren waren nur noch sporadisch Gemälde und Kleinskulpturen für die Kunstsammlung der Migros Aare angekauft worden. Zuvor hatte es Phasen eines strukturierten Ankaufs gegeben. Ab diesem Jahr wird die Kunstsammlung nun wieder gezielt erweitert. Ein erster Schwerpunkt ist die soeben eröffnete Welle 7 - ein urbanes Center für Genuss, Business, Bildung und Einkauf direkt am Hauptbahnhof Bern.
Kunst und Kulinarik miteinander zu verbinden, dieser Wunsch hat seit jeher die Menschheit beseelt. Mit „Clowns & Kalorien“ haben Marion und Frithjof Gasser das passende Rezept dazu gefunden. Seit 17 Jahren lautet ihr Motto: „Das Varieté ist tot – es lebe das Varieté!“
Wer hier eintaucht, erlebt eine andere Welt. Eine Welt der Röschen und Rösschen, der Kronleuchter und Kerzenständer, der goldenen Erzengel und samtigen Sofas. Kurzum, eine üppig-kitschige Welt. Schon beim Entrée, dessen Intérieur sich ans Varieté der fünfziger Jahre anlehnt, und erst recht zu Tisch. Was hier aufgedeckt wird, verdient das Prädikat „Spektakel“.
An der jungen internationalen Kunstmesse RHY ART sind vom 16. bis 19. Juni 2016 Werke von Newcomern sowie etablierten Künstlern zu sehen: Bilder, Skulpturen, künstlerische Fotografie, limitierte Drucke, digitale Kunst, Objektkunst und vieles mehr.
Der Rhypark wird auch im Juni 2016 wieder zum Anziehungspunkt für Kunstliebhaber. Leidenschaftliche Kunstsammler und Kunstinteressierte finden in RHY ART die perfekte Ergänzung zu den zeitgleich stattfindenden grossen Kunstmessen und Events in Basel. RHY ART bietet einer Auswahl von professionellen Künstlern und jungen Galerien mit Einzelpräsentationen ein attraktives Forum. Das Konzept basiert auf dem direkten Kontakt zwischen Künstler und Publikum.
Vom 13. April bis zum 26. Juni 2016 sind ausgewählte Werke zeitgenössischer Quilt-Kunst im Textilmuseum St.Gallen zu sehen. Nun schon zum sechsten Mal in Folge beherbergt das Textilmuseum die Europäische Quilt-Triennale, die gemeinsam mit der Textilsammlung Max Berk des Kurpfälzischen Museums Heidelberg ausgerichtet wird.
Präsentiert werden 45 Quilts von Künstlerinnen aus 10 Nationen, darunter finden sich fünf Werke aus der Schweiz. Die Auswahl aus insgesamt 168 Einreichungen aus 18 Nationen wurde von einer international besetzten Jury im Rahmen eines europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs getroffen.
Sich kreativ entfalten und in die Welt der Farben eintauchen: Möglich wird dies in einem Mal-Workshop auf dem Pilatus Ende März 2016.
Gemeinsam mit Claudia Zulli und MICHAËL LUCERNE erarbeiten die Teilnehmenden auf dem Pilatus ihr eigenes Kunstwerk. Im Zentrum steht natürlich der Pilatus, der zuerst mit künstlerischem Auge betrachtet und danach auf Leinwand gebannt wird.
Bunt, überraschend, düster oder déjà vu? Der 16. Schweizer Kunst-Supermarkt in Solothurn zeigt viele Facetten, was mit rund 7500 ausgestellten Kunstwerken auch kein Wunder ist.
Jetzt können die Besucher im Kunst-Supermarkt ihre Lieblingskünstler persönlich kennenlernen. An den Wochenenden bis und mit Sonntag, 3. Januar 2016, arbeiten viele Kunstschaffende in eigens eingerichteten Künstlerateliers in der Ausstellung. Das Publikum ist eingeladen zuzuschauen, wie die Bilder entstehen, Fragen zu stellen und sich mit allen Anwesenden auszutauschen. Wer wann in der Ausstellung anwesend ist, erfahren Interessierte im Internet unter kunstsupermarkt.ch.
Zu Ehren des prominenten Künstlers und Oscarpreisträgers H.R. Giger wurde in der Alpenstadt Chur ein Platz nach ihm benannt und eine Gedenktafel enthüllt. Darüber hinaus widmet das Bündner Kunstmuseum vom 13. bis 27. November 2015 dem weltberühmten Sohn der Stadt Chur im Rathaus Chur eine Ausstellung unter dem Titel „Happy Birthday, Mr. Giger“.
2015 hätte H.R. Giger seinen 75. Geburtstag feiern können. Als einer der wichtigsten Vertreter der sogenannten Phantastischen Figuration schuf H.R. Giger (1940-2014) ein aufsehenerregendes und vielseitiges Oeuvre. Nachdem der gebürtige Churer 1980 für die Ausstattung des Science-Fiction-Horrorfilms Alien einen Oscar in der Kategorie „Beste visuelle Effekte“ erhielt, gelangte er zu Weltruhm.
Jung und frisch – so präsentiert sich der 16. Schweizer Kunst-Supermarkt. Wenn im November die Ausstellung in Solothurn eröffnet wird, darf man vor allem auf jene 40 Künstlerinnen und Künstler gespannt sein, die zum ersten Mal in Solothurn ihre Werke zeigen.
Vielen Kopierversuchen zum Trotz ist der Schweizer Kunst-Supermarkt ein einmaliger Schweizer Kunst-Event geblieben. Das liegt am klaren Ausstellungskonzept, aber wohl noch mehr an der strengen Künstler-Auswahl.
Ein Muss für jeden Kunst-Fan: Der 16. Schweizer Kunst-Supermarkt in Solothurn hat einiges zu bieten. Künstler aus 12 Nationen sind vertreten.
Kunst ist Geschmackssache. Aber nicht nur. Im Schweizer Kunst-Supermarkt können Sie nach Lust und Laune in über 6000 Unikaten stöbern und darauf vertrauen, dass alle 89 ausstellenden Kunstschaffenden aus 12 Nationen sorgfältig ausgewählt worden sind.
[vc_row][vc_column width="1/1"][vc_column_text]Ein berühmtes Zitat Paul Gauguins lautet: „Am schönsten sind die Frauen so, wie Gott sie geschaffen hat; die Schneider können sie nur verderben.“ Diese Ansicht des französischen Malers, Bildhauers, Holzschnitzers und Grafikers spiegelt sich auch in seinen Werken wider. Wohl deshalb zählen die leicht bekleideten oder gar nackten Polynesierinnen Tahitis, die er stets in kräftigen Farbe auf die Leinwand bannte, zu den Lieblingsmotiven des Künstlers. Zahlreiche dieser Werke können vom 8. Februar bis zum 28. Juni dieses Jahres in der grossen Paul Gauguin-Ausstellung der Fondation Beyeler in Riehen bewundert werden.
Die Vernissage zeigt 50 Meisterwerke Gauguins – allesamt Leihgaben aus exklusiven Privatsammlungen oder renommierter Museen aus der ganzen Welt wie zum Beispiel dem Museum Folkwang in Essen, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, dem Puschkin-Museum in Moskau, der Eremitage in St. Petersburg oder dem Museum of Modern Art in New York. Neben den weltberühmten Gemälden, die in der Südsee auf Tahiti entstanden, werden Selbstporträts Gauguins und zahlreiche visionäre Werke aus der Zeit des Künstlers in der Bretagne zu sehen sein.
Zum ersten Mal seit 25 Jahren können Kunstbegeisterte in der Schweiz wieder eine Ausstellung mit Bildern und Skulpturen des Avantgardisten Henry Moore (1898-1986) besuchen. Die beeindruckende Retrospektive eines der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts wird im Zentrum Paul Klee (ZPK) in Bern gezeigt.
Die Ausstellung ist der Auftakt zahlreicher grosser Events zum zehnjährigen Bestehen des Berner Museums im Jahr 2015. Möglich wurde die Retrospektive durch die Zusammenarbeit des ZPK und der Tate Gallery in London. Es werden neben 42 Arbeiten auf Papier auch 28 Skulpturen des englischen Künstlers gezeigt, so dass Besucher einen repräsentativen Überblick über das Gesamtwerk Henry Moores erhalten.
[vc_row][vc_column][vc_column_text]Den einen sind sie ein Ärgernis, den anderen eine künstlerische Ausdrucksform: die Werke von Street-Art- und Graffiti-Künstlern, vielfach im öffentlichen Raum zu sehen, an Häuserwänden, Eisenbahnwaggons und Mauern oder auf Strassen und Plätzen.
Sicher ist längst nicht jede mit der Spraydose erzeugte Darstellung ein ästhetisches Erlebnis. Und viele "Künstler" bewegen sich nach wie vor in der Illegalität, wenn sie sich betätigen. Doch etliche haben inzwischen auch offizielle Anerkennung gefunden, ihre Kunstwerke werden geschätzt.
[vc_row][vc_column][vc_column_text]Um sie ranken sich viele Legenden und Mythen: die Geishas – Spezialistinnen der traditionellen japanischen Unterhaltung. Seit Jahrhunderten bieten sie ihre Dienste an.
Der Beruf der Geisha ist eine hohe Kunst und erfordert eine mehrjährige Ausbildung. Wer eine Geisha als Gastgeberin hat, darf sich glücklich schätzen, denn er erlebt eine besondere Form japanischer Kultur.
In Zeiten von Computertastaturen, Druckbuchstaben und der Kommunikation per E-Mail, SMS oder über Social Media erscheint sie wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten – die Kunst des schönen Schreibens mit der Hand, die Kalligrafie.
Dabei galt und gilt sie in vielen Kulturen als etwas Besonderes. Manchmal hat sie sogar etwas Meditatives und Philosophisches an sich.
Es handelt sich um eine besondere Ausprägung moderner japanischer Kultur – die Kunstwelt von Animes und Mangas. Sie hat mittlerweile auch im alten Europa und anderen Teilen der Welt eine grosse Fangemeinde und ist ein interessanter Markt für Unterhaltung und Events.
Ganz neu ist das Phänomen nicht. Seine Ursprünge stammen aus den 1950er-Jahren. Damals entstand im Japan der Nachkriegszeit eine eigene Zeichentrick-Kultur, die ihren Ausdruck in Comics (Mangas) und Filmen (Animes) fanden. Zeichentrick-Serien aus dem fernöstlichen Land fanden ab den 1960er-Jahren ihren Weg nach Europa und sind seitdem regelmässig im Fernsehen zu sehen. Bereits seit Langem gibt es auch entsprechende Kino-Filme. Die bekanntesten sind die Produktionen zur Pokémon-Serie.